Bolong Bolong

Gestern Nachmittag nach grundberuehrungsfreier Fahrt in einem Bolong angekommen. So heissen hier die Nebenarme im Delta. Rundum nur Mangroven, nie ein Schiff bzw. eine Piroge. Voegel eigentlich auch recht wenige nur. Auf unserem Dingi-Ausflug weiter in den Bolong hinein, haben wir gleich in der Naehe des Ankerplatzes einige gesehen und konnten recht nah ran, bis ihnen doch mulmig wurde. Dann noch ein paar kleine Affen im Geaest. Kaum zu sehen, sie sind gut getarnt. Wie sie auf Deutsch heissen, wissen wir nicht, wir kennen sie nur als singes verts, also gruene Affen.
Das eindruecklichste zoologische Erlebnis waren die Muecken. Beim Eindunkeln, auf dem Vorschiff sitzend hatte es noch keine. Als wir rein sind, haben wir gleich das Cockpitzelt zu gemacht und fuehlten uns sicher. Allmaehlich begannen wir uns trotzdem zu kratzen. Schnell haben wir unser Wunderding aus dem China-Shop aufgestellt, die schwarzes Licht produzierende Saeule, die aber eigentlich blau scheint und ein Mueckengrill ist. Er hat auch ab und zu das fiese Geraeusch gemacht, aber offenbar waren da doch unzahelige kleine Plagegeister im Cockpitzelt. Auf alle Faelle wachte die Skipperin total zerstochen auf und ueberall lagen kleine, schwarze Dinger rum. Lange zu leben scheinen sie auf alle Faelle nicht – aber an Nachschub mangelt es hier ja nicht.
Somit ging heute der Befehl aus, dass der naechste Ankerplatz weiter von den Mangroven entfernt liegen muesse. Schade, denn so nahe dran, dass man sie fast mit der Hand beruehren kann, ist schon toll. Aber eben, alles hat seine Kehrseite.
Hier mitten drin haben wir uebrigens ab und zu noch ganz wenig Internetzugang. Schon verrueckt, wie gut die Abdeckung mittlerweile ist.

2 Antworten zu “Bolong Bolong”

  1. Cristina und Tim sagt:

    Sobald wieder gutes Internet bitte Foooootos. 🙂

  2. martina sagt:

    hier haben wir das volle kontrastprogram . gruslig kalt und grau . in den bergen scheint offenbar die sonne . skiferien und fasnacht und skandale aller art sind hier dominant . der einzige trost – es ist hat keine mücken … und die fajitas mit ferienföteli aus den kapverden waren lecker 😉 gell gaby 🙂

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