Eingetaucht in die USA

Wir haben den Küstenstreifen, den wir ja sonst meist zu Gesicht bekommen, verlassen und bewegen uns nun im Landesinneren. Erstmals im Leben fahren wir mit Tempomat! Was für eine Wohltat! Hätten wir wohl schon lange haben können, wenn wir uns interessiert hätten. Virginia, North Carolina und Tennessee sind sehr grün. Viel Landwirtschaft. Sonst lauter frisch geschnittene Rasenflächen, oft Männer auf Rasenmähern. Der Amerikaner braucht einfach einen Motor unter dem A…. Einen Rasenroboter, wie wir ihn bei uns mittlerweile fast in jedem Garten am Werke sehen, ist uns bisher noch nicht untergekommen. Und das im Land, in dem ‚Convenience‘ das Ein und Alles ist. Woran das liegen mag? Unsere Theorien: a) die Rasenflächen sind zu gross; b) Angst vor Diebstahl; c) es brummt und knattert nicht und man kann nicht rein oder drauf sitzen.
Wir verbringen unsere Nächte wieder in Motels. Die erste in Clarksville, Virginia. Wie schon an der Westküste sind die Parkplätze bei unserer Ankunft noch kaum belegt. Am späten Abend dann fast ganz voll. Und frühmorgens – vor sieben Uhr – schon wieder deutlich leerer. Die Amis fahren einfach sehr weite Strecken und brauchen daher die Motels rege.
Am zweiten Tag zT Fahrt auf kleinen Nebenstrassen durch das sehr ländliche Amerika. Hügelig, nett, aber kaum Infrastruktur. Vor jedem Haus ein Wagenpark mit ausgedienten Modellen. Und natürlich frisch gemähter Rasen.
Am Fuss der Appalachen liegt Gatlinburg, Tennessee. Eigentlich ein kleines Las Vegas, einfach ohne Kasinos. An deren Stelle Candy Stores oder andere Süßigkeiten. Wahnsinn. Geisterbahnen, Indoor Minigolf etc. etc. Bespassung auf jedem Quadratmeter. Ein paar Sessel- und Gondelbahnen. Die Strassen von Autos total verstopft, die Trottoirs voller Menschen, da ist ordentlich was los. Abends sind wir im Ole Red, einer Musikbar von einem Country-Sänger gegründet. Täglich diverse Bands und Einzelinterpreten. Cool! Junges Paar, das vor drei Tagen geheiratet hat und auf Hochzeitsreise ist, spricht uns an. Wir fallen irgendwie immer etwas auf, man sieht uns das Europäische anscheinend ziemlich an – oder hört es einfach.
Heute Fahrt zum höchsten Punkt der Appalachen, dem Clingman‘s Dome. Keine Sicht, da neblig. Aber man sähe ja sowieso nur Hügel mit Wald.


Die folgende erste Wanderung brechen wir ab. Irgendwie nix. Die zweite führt zum Peak Ambler, der aber gar kein wahrnehmbarer Peak ist. Keine Aussicht, auch ohne Nebel nicht. Dafür soll es Bären geben. Sehen natürlich keinen.
Am Abend fahren wir nach einem leckeren Nachtessen ohne ein einziges frittiertes Element (u.a. lokale Forelle!) auf Umwegen durch den Ort und begegnen tatsächlich einem jungen Bären!

Aktueller Stand Atlantikwette (Regeln hier):

Rainer Ulmer – 17t, 10h
Klaus Tischhauser (der andere, nicht ich) – 18t 18h
Monika Ulmer – 19t, 7h

Eine Antwort zu “Eingetaucht in die USA”

  1. markus muetschard sagt:

    Great you took a farewell trip thru the Smokey Mountains / the Appalachian. It is a beautiful and mystery region. May be it was a scouting trip, because fall is the season to enjoy all the colors. Still you are waiting for the window. Nomen est omen reversed and adapted – omen est tempus – and ‚the other‘ Klaus‘ Schnapszahl guide my bet, and it is 19d 19h. No matter what: enjoy the passage, be safe and healthy.

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