Entre los lagos – bald wieder Argentinien

Die Co-Skipperin hat sich wieder bestens erholt. Nach einem Ruhetag wurde sie wie geplant den Chaitén-Vulkan hoch gescheucht. War wunderbar. Danach Nacht am Lago Blanco in einem Camp mit angefuegtem kleinen Haeuschen am See pro Stellplatz.

Am Samstag dann die Faehre rueber nach Chiloé. Dort haben wir vor allem den Strandspaziergang nun am ‚richtigen‘ Pazifik genossen. Sonntagmorgen, langsam trudelten die Chilenen ein, es kamen uns regelrecht Massen entgegen. Am Strand wurden von Leuten im Wasser von Hand Muscheln gesammelt. Auch die Moewen machten mit und liessen die geschlossenen immer wieder aus der Hoehe auf den Boden fallen, damit sie aufplatzen.
Wir sind aber schliesslich nur kurz auf Chiloé geblieben, obwohl die Insel wohl tatsaechlich sehr schoen ist. Aber Inseln haben wir ja oft vor der Nase und soo spektakulaer ist es dort fuer unsere Augen nun auch wieder nicht.
Zudem haben wir uns fuer die letzten Tage einen ehrgeizigen Plan zurecht gelegt, der uns wieder nach Argentinien fuehrt.
Die letzten Kilometer in der Los Lagos Region erinnern stark an schoene deutsche Huegellandschaften, nur die verschiedenen Vulkane passen da nicht so ins Bild. Deutsch deshalb, weil hier nicht nur die Architektur und Landschaft so aussehen, sondern auch die Feuerwehr so heisst, es ueberall Kuchen gibt, unser Camping Playa Werner hiess und gleich neben dem deutschen Gymnastikclubgelaende lag. Eine sehr, sehr ansprechende Gegend. Wie schon auf Chiloé, ist es hier voll mit netten Cafés, Restaurants, kleinen Shops am Strassenrand. Was fuer ein Unterschied zum suedlicheren Patagonien, wo es kaum je etwas gab (was aber auch nicht stoerte). Hier ist einfach permanente Sonntagsstimmung.

So, nun noch ein paar Kilometer zum Pass, der dann rueber nach Argentinien fuehrt. Kann sein, dass wir dann laenger nicht mehr von uns hoeren lassen koennen, weil wir bisher mit der argentinischen Internet-Infrastruktur nicht so gute Erfahrungen gemacht hatten.

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