Gute Nachbarn auf Illetas

Wir liegen schon wieder einige Tage in Illetas, dem kleinen, feinen Naturhafen wenige ausserhalb Palmas, am Ende der Buslinie 3. Irgendwie unsere zweite Heimat geworden.
Die Besucher Kathi und Lutz (vielen Dank fuer Euren Besuch, es war sehr angenehm mit Euch, auch wenn Ihr die Wolken zu Hause haettet lassen koennen) sind auch schon wieder zu Hause. Mit ihnen hatten wir einen Topplatz in der Cala Pi, dann etwas schwellig in Es Trenc und auch hier in Illetas. Die Skipperin und Kathi wurden uebrigens vom Skipper gleich mit dem Halsweh- und Hustenvirus aus Zuerich angesteckt. Einzig Lutz hielt dagegen, bravo!
Noch als wir zu viert waren, fiel uns in paar Hundert Meter von uns eine grosse Motoryacht auf, wir konnten den Namen aber nicht erkennen. Sie war auf alle Faelle so gross, dass ein Hubschrauber darauf landen konnte. Und das passierte dann ueber 10 Mal an diesem Abend. Irgendwie kriegten wir den Namen dann doch raus und wir googleten mal nach der Yacht namens Katara. Nun, wie der Name ja eigentlich schon suggeriert: sie gehoert dem Emir von Katar und ist eine der laengsten Motoryachten der Welt. Sie liegt schon ein paar Tage in den Gewaessern um Palma. Der Emir duerfte momentan nicht so in Ferienstimmung sein. Muss wohl noch ein wenig mit den anderen Nachbarn Probleme besprechen. Mit uns haette er es da einfacher.
So nehmen wir mit den Daenen, Belgiern, Schotten, Deutschen, Englaendern, Schweizern und natuerlich Spaniern Vorlieb. Bisher hat unsere Nachbarschaft noch keine Unstimmigkeiten hervorgerufen, die mit den arabischen vergleichbar waeren. Wir wuenschen dem Emir auf alle Faelle viel Glueck.
Am Freitag verlaesst die September uebrigens das Wasser fuer ein paar Tage und goennt sich einen trockenen Bauch an Land. Antifouling und ein paar Kontrollen und sonstige Arbeiten stehen an. Dann sollten wir fit sein fuer die restlichen 98 Prozent der Weltumrundung.

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