Helgoland

Nun sind wir wirklich schon fast ‚zu Hause‘. Der gleiche Radiosender (RSH) wie vor der Abfahrt in Kiel, die gleichen Autoschilder, wie da, wo Elgard gewohnt hat (PI), die letzte Gastlandflagge ist und bleibt aufgezogen (wir segeln ja unter Schweizer Flagge, da ist unser Lieghafen dennoch Gastland). Unerwartet dann beim ersten Landgang vorbei an Duty Free Parfumerien und Alkoholverkaufsstaenden ein Gruss aus Kuba: die erste Werbung die wir sehen gleich fuer Havanna Club, den Exportschlager Kubas im Fluessigbereich. So schliesst sich der Kreis. Die Insel haben wir auch schon zu Fuss umrundet, zusammen mit Heerscharen von Ausflueglern, die zu futtern und Duty Free einkaufen hergekommen sind. Oder auch, um sich zu erholen, um einfach Ferien zu machen. Es ist wieder herrlich warm geworden, fast wie auf Zanzibar, welches Deutschland dereinst zusammen mit anderen Teilen Afrikas an England abgetreten hat, um, ja richtig, um Helgoland zu erhalten. Strategisch damals sehr wichtig, vor den Einfahrten zu Elbe, Weser, Jade und noch einem Fluss gelegen. Fuer uns zaehlt nur noch die Elbe, an deren Muendung Cuxhaven liegt und unweit davon der Anfang des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbuettel. Dort werden wir evtl. morgen schon eintreffen. Dann fehlen noch 2 Tage Kanalfahrt bis ans Ziel.

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