Kanal nach Ndangane

Heute unsere erste Flussfahrt. Wir sind gleich mehrfach aufgesetzt, da wir bei Niedrigwasser in den kritischen Kanal nach Ndangane eingefahren sind. Dort wartet gleich eine Sandbank und wir hatten uns fuer die falsche Seite entschieden. In einiger Entfernung verwarfen Fischer schon ihre Haende. Wir sind dann zu ihnen hingefahren und haben sie gefragt, ob das klappe. Das tue es, aber wir sollten auf der anderen Seite durch. Dann noch die Warnung, dass es bei Pilon 3 schwierig noch einmal aufzupassen gelte. Wir sahen zwar keine Pilons oder Stecken, dafuer aneinander gebundene Saecke, die eine markante Markierung darstellten. Am Schluss blieben wir aber so oft stecken, dass wir uns entschlossen, den Anker zu schmeissen und vor 9 Uhr mit hoeherem Wasserstand aber immer noch ansteigend, weiterzufahren. Die Aufsetzter sind harmlos. Etwas Rueckwaertsschub befreit das Schiff schnell wieder, der Boden ist weich und haelt den Kiel auch nicht fest. Die Gegend ist weiterhin sehr schoen, alles Mangroven links und rechts und jetzt endlich total ruhiges Wasser. In der Naehe eine Lodge, sonst nichts.

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