Kommunikation ins Nichts

Liebe wärme- und sonnenhungrige virtuelle Mitseglerinnen und Mitsegler

Der Klabautermann scheint uns an der Website rumgefummelt zu haben. Daher blieb diese seit geraumer Zeit unverändert, obwohl wir mehr oder weniger fleissig berichtet hatten. Auch die aktuelle Position bleibt in Marokko hängen, obwohl wir schon lange auf den Kanaren sind. Also nicht nur am Schiff selber gibt es Arbeiten, auch am virtuellen Schiff – so wird einem ganz sicher nie langweilig.

Unten reichen wir die früheren Beiträge einfach mal so nach. Hier noch ein paar Worte zur aktuellen Situation:

Wir sind heute, Sonntag, 3.12.2017 an der Ostküste von Fuerteventura und machen uns gleich auf den Weg an die Südspitze. Von dort geht es dann übermorgen weiter nach Las Palmas. Dort füllen wir dann alle Löcher an Bord mit Leckereien, denn bald geht es dann los Richtung Kapverden.

Draussen ist es etwas bewölkt und nicht mehr so warm wie bis vor Kurzem. Noch etwas über 20 Grad. Bei Sonnenschein wird es heiss, aber ohne Sonne ist es einfach noch warm tagsüber. Abends frisch. Tage kurz, von 7 bis 7 ist es dunkel. Die Wassertemperaturen sind so, dass ein längerer Aufenthalt zu blauen Lippen führt, so um die 22 Grad oder evtl. darunter. Gestern beim ersten Versuch im Speerfischen (Neuanschaffung) gabs dann also blaue Lippen und keinen Fisch. Alle zu klein – auf Kinder schiessen wir natürlich nicht.

So, und nun einfach nochmals die (vom Klabautermann gefressenen) Berichte von früher zum Nachlesen, falls bei Euch nach dem Schneeschaufeln Langeweile aufkommen sollte:

 

27.11.2017

Wieder auf Achse!

Die September ist mit ihrer Crew wieder unterwegs. Nach langem Aufenthalt in Puerto Calero auf Lanzarote haben wir diese Insel nun verlassen und liegen vor der Isla de Lobos, ein kleiner Flecken Land vor der Nordkueste von Fuerteventura. Kaum Wind, daher nur kurz hinmotort, nachdem wir den ganzen Morgen noch mit rumraeumeln verbracht hatten.
Am Freitag war die Skipperin wieder an Bord gekommen. Dem Skipper ist es gelungen, das ganze Chaos vor ihrer Ankunft wieder zum Verschwinden zu bringen. Einige Arbeiten mussten aber auch nach der Komplettierung der Crew noch an die Hand genommen werden. Das sollte sich jetzt aber langsam wieder reduzieren, es ist fast alles gemacht. Aber eben noch nicht ganz alles und ein paar Sachen, die funktionieren sollten, funktionieren (noch) nicht. Das fuehrt dann jeweils dazu, dass der Skipper etwas mufflig ist. Sobald sich aber einmal genuegend Erfolgserlebnisse eingestellt haben, hellt sich dann seine Stimmung wieder auf. Alle, inklusive ihm selber, warten sehnlichst darauf.
Nach Langem heute auch wieder erster Schwumm. Es war schon waermer. Aber da die Aussentemperaturen noch sehr angenehm sind, ist das Bad schoen erfrischend.

28.11.2017

Puerto de Lajas – Puerto Rosario Fuerteventura

Am Morgen den nahen Vulkanrest bestiegen – leichte, kurze Wanderung. Nach dem Mittag dann kam ploetzlich Wind auf und wir segelten los Richtung Fuertevenuras Hauptstadt Puerto Rosario. Kreuzen, dann irgendetwas Unbestimmtes, da der Wind dauern kam und ging und seine Richtung drehte, wie es ihm gefiel. Nun haben wir uns einfach etwas noerdlich der Hauptstadt Fuerteventuras vor Anker geworfen, denn es ist schon dunkel. Der erst Tag mit Segeln. Nicht berauschend, aber immerhin. Fuers Berauschen haben wir ja ein paar Flaschen Wein an Bord. Vielleicht wird heute eine entkorkt?

 

2 Antworten zu “Kommunikation ins Nichts”

  1. martina.pozzi@ghost.ch sagt:

    hola amigos, alles klar? sende euch ein paar schneeflocken … wohin denn auch? glg martina

    • Klaus sagt:

      Hola Martina
      Ja, hier alles klar. Machen uns gleich daran, einen update zu schreiben. Danke fuer die Schneeflocken! Hier wird es auch kaelter, daher geht’s gleich weiter nach Süden, morgen schon, sobald der Starkwind vorbei ist.
      Gruss
      Die September-Crew

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