Luarca

Wir sind wieder auf Achse! Mehr als eine Woche Gijon reichen dann auch. Wir haben vorgestern Abend noch Maria und Michael von der schwedischen Windwalker zu Gast gehabt. Wie alle anderen, die wir bisher getroffen haben, ueberwintern auch sie in einem Hafen waehrend mehrerer Monate. Nur wir scheinen unterwegs zu sein. Ist aber wohl nicht ganz so.
Wir hoffen, so am Ende des Wochenendes in La Coruna angekommen zu sein. Der Wind scheint ok, aber die Biskaya-Wellen sind schon recht hoch und wenn sie aus einem unguenstigen Winkel kommen, etwas muehsam. Wir sind um die 20 Tonnen der Seppis sehr, sehr froh. Das hilft bei solchen Verhaeltnissen. Auch die Einfahrten sind jeweils nicht ganz ohne. Die maechtigen Atlantikwellen, die draussen noch sehr lieblich einfach zu einem ruhigen Auf und Ab fuehren, tuermen sich in Landnaehe ploetzlich auf und brechen. Schutz findet man somit nur, wo es auch eine tiefe Einfahrt hat.
Heute sind wir etwas speziell festgemacht; nach achtern eine Leine zur einer Boje und nach vorne eine Leine an Land. Die Skipperin musste ein hohe Leiter in der Mohlenwand (wir waren kurz vor Niedrigwasser) vom noch nicht festgemachten und stark schwankenden Schiff aus erklimmen. Dass bei der Rueckkehr aufs Schiff gerade ein Fischerboot reinbrauste, hat auch nicht gerade geholfen. Aber sie blieb trocken.
Wir sind froh, wieder weiter zu kommen. Die laengeren Aufenthalte sind nichts fuer uns. Vor allem, wenn die Waerme fehlt.
Die naechsten wenigen Tage werden nochmals eine Herausforderung. Um die Spitze rum, bevor es mit Suedkurs Richtung La Coruna geht, ist nicht ganz einfach. Immer viel Wind und Welle. Danach noch um Finisterre rum, nochmals das Selbe. Und zur Zeit jagt halt ein Tief das andere mit viel Wind im Gefolge. Aber langsam wird das ueberschaubar. Danach nur noch Suedkurs!

Kommentare sind geschlossen.

Zur Werkzeugleiste springen