Tobermory – Isle of Mull

Was kann man da sagen: es regnet einfach dauernd, einmal in Stroemen, dann wieder nieselt es. Heute Abend haben wir sogar von einem Local erfahren, dass es manchmal gleichzeitig regnen und nieseln koenne. Interessante Details. Aber das ist halt schottischer Sommer. Darum ist auch alles wirklich satt gruen. Wir zaehlen nun schon die Tage, bis wir nur noch Kurs Sued nehmen. Obwohl wir wissen, dass sich damit noch nicht gleich viel aendert. Aber es ist wie mit dem Fruehlingsanfang; die Tage werden laenger, sind aber immer noch kurz. Der Trend stimmt aber und im Kopf bewirkt es etwas. Es dauert auf alle Faelle nicht mehr lange, bis es ‚Kurs Sued‘ fuer uns heisst.
Gestern war der erste Segeltag. Und er brachte gleich alles: zuerst – entgegen dem Wetterbericht – praktisch Flaute und dann ploetzlich – gemaess Wetterbericht – Starkwind. Wir hatten gleich zu kaempfen. Fuer den Anfang haben wir uns nicht schlecht gehalten, aber eine Meisterleistung war es noch nicht. There is room for improvement.
Jetzt liegen wir vor Anker in der Bucht vor Tobermory. Den Ort kannten wir nur von einer Erzaehlung von Edgar Allan Poe und seiner Katze von Tobermory. Und jetzt sind wir hier! Ein sehr idyllischer Ort mit untypisch bunten Haeusern entlang der Hafenstrasse. Nett. Aber eben: die Farben strahlen natuerlich vor allem in der Sonne. Im Grau des Regentages ist das noch nicht der Renner. Aber wollen wir uns mal nicht vorstellen, wie der Ort aussaehe, wenn die Haeuser auch noch alle grau waeren. Empfehlung: Tobermory googlen und ‚Bilder‘ waehlen. Was man dann bekommt ist mit Sicherheit bei Sonnenschein aufgenommen worden.
Die Crew nimmts mit Humor. Wir haben genug zu lesen dabei und versuchen, den Regen und die Temperaturen irgendwie zu speichern, um sie dann in den vielen allzuheissen Tagen der Zukunft abrufen zu koennen. Ob das gelingt?

Kommentare sind geschlossen.

Zur Werkzeugleiste springen