Und es gibt uns noch

Jaja, wir leben noch und erst noch gut! Die Funkstille ist darin begruendet, dass es sich mit Farbe verschmierten Fingern einfach nicht so gut schreibt, vor allem wenn die Farbe weiss ist, wie die Buchstaben auf den Tasten. Dafuer hat die Seppi nun wieder einen ansehnlichen Steuerstand. Da wurde einiges an morschem Holz entfernt und viel Rost abgekratzt. Mittlerweile wurden 5 Schichten Farbe aufgetragen, so dass das nun wirklich einige Zeit halten sollte. Dies ist die Vorbereitung fuer die Aussendusche, welche idealerweise zum Standardritual gehoert. Das bedeutet dann gutes Wetter und schoene Ankerbucht. Ersteres haben wir gerade. Sehr warm und sogar das Wasser scheint 17-18 Grad zu haben. Drin waren wir noch nicht, obwohl uns die Hitze fast reinspringen laesst. Aber zuerst muss hinten die Farbe noch ganz durchtrocknen. Man kann eben nicht alles haben.
Wir sind nun auf dem Weg nach Cadiz, das waere dann schon Spanien. Wir schauen Portugal mit einem weinenden Auge nach. Es ist wirklich schoen und sehr angenehm. Aber Spanien gefaellt uns auch, also was solls.
Leider fehlt zur Zeit etwas der Wind. Bis gestern bliess der Levanter, ein starker Wind aus oestlichen Richtungen, was uns nicht gerade passte. Bis Samstag muessen wir um Gibraltar rum, da danach schon wieder Ost angesagt ist. Also motoren wir auch mal ein bisschen.
In Lagos haben wir zum ersten mal seit Anfang erlebt, dass die Marina voller ‚Auslaender‘ wie wir war. Vor allem Briten, aber auch einige Franzosen, Hollaender, Deutsche, Schweizer, Belgier, Schweden, Polen und Amerikaner. Praktisch kein Portugiese.

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